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Stufe 3: Reedukation


Inhalte: Instrumentalmotorik aller Instrumente, Ergonomie, Pathologie (darunter auch Fokale Dystonie), mentale Disposition, motorische Analyse, Reedukation, Aufbau einer eigenen Praxis, Leitung von Workshops.


Das dritte Jahr der Ausbildung befähigt die Teilnehmer dazu, Musikerkollegen mit Spielproblemen oder Schmerzen zu helfen, diese dauerhaft zu überwinden. Dabei weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass auch ausgebildete Dispokineter der dritten Stufe keine medizinische Kompetenz zur Beurteilung und Therapie pathologischer Prozesse haben. Die Ausbildung befähigt jedoch zur genauen Analyse der Motorik, um die tiefen Ursachen dieser Schmerzen und Spielprobleme zu erkennen. Sind die Ursachen aufgedeckt, bedarf es einer individuellen Strategie, damit eine Rückkehr zu natürlichem und individuell optimal feinmotorischem Verhalten gelingen kann. Das Wissen und die Fähigkeiten, die die Entwicklung solcher Reedukationsstrategien ermöglichen, versammelte G.O. van de Klashorst im Jahr 2003 in den Inhalten zum dritten Ausbildungsjahr, welches er DIRP** nannte. Weitere Themen im dritten Jahr sind Pathologie, der Umgang mit Fokaler Dystonie, Ergonomie, psychologische Aspekte, der Aufbau einer eigenen Praxis sowie die Leitung von Workshops. Aber auch die Grenzen der Dispokinesis werden ausführlich diskutiert.


Ziele: Kompetenz in der Instrumentalmotorik aller Instrumente und des Gesangs, detaillierte Kenntnisse in Anatomie und Pathologie, Fähigkeit zur Analyse der Spielmotorik und Erstellung individueller Reedukationsstrategien sowie Gruppenunterricht und Workshops konzipieren und leiten.


Abschluss: Lehrprobe, Hausarbeit, Klausur, Kolloquium


Zertifikatsvergabe DIRP** mit der Befähigung zur Arbeit als Dispokineter für alle Instrumente und Gesang mit Kompetenz in Prävention, Reedukation, ergonomischer Beratung, und der Leitung und Konzeption von Workshops und Seminaren.


** DIRP = Dispokineto-Instrumental-Reeducational-Processing

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