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Der Wuppertaler Cellist Joachim Schiefer arbeitet neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Pädagoge und Dispokineter. Hier widmet er sich als Spezialist für Musikermotorik der Prävention und Beratung sowie der Hilfe für Musiker mit berufstypischen Schmerzen und Spielproblemen.


Durch seine eigenen Erfahrungen spezialisierte er sich dabei auch besonders auf die Entwicklung individueller Lösungsstrategien bei der Symptomatik von Musikerdystonien.


Darüber hinaus steht die Verbesserung der Instrumentalergonomie im Fokus seiner Arbeit. In seinem Wuppertaler Studio "Musik und Disposition" bietet er eine umfangreiche Sammlung von sinnvollen ergonomischen Produkten wie Schulterstützen, Kinnhalter, Tragegurtsysteme, Sitzkissen, Daumen- oder Beinstützen an. Diese können dort zunächst optimal angepasst und dann von den Musikern in ihrer jeweiligen Berufspraxis erprobt werden.


Joachim Schiefer gibt Seminare, Workshops und Vorlesungen im In- und Ausland, ist seit vielen Jahren motorischer Berater der Dudelsackakademie in Hofheim, lehrt an der Bergischen Universität in Wuppertal , war Dozent für Dispokinesis an der Musikhochschule Münster und unterrichtet international renommierte Solisten und Orchestermusiker.


Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM), und Präsident der Gesellschaft für Dispokinesis nach G.O. van de Klashorst (GDvdK).


Warum bist Du Musiker geworden?

Im Alter von 12 Jahren las ich Gregor Piatigorskys Buch „Mein Cello und ich“. Danach stand für mich fest, dass ich auch so tolle Abenteuer erleben wollte und beschloss daher, Cellist zu werden.


Wie bist Du zur Dispokinesis gekommen?

Ich konnte 2001 mit Hilfe von G.O. van de Klashorst, dem Gründer der Dispokinesis, meine durch Fokale Dystonie (Musikerdystonie) entstandene Spielunfähigkeit vollkommen überwinden. So kann ich seit mehr als 13 Jahren wieder als Cellist konzertieren.


Was fasziniert Dich an der Dispokinesis am meisten?

Die Tatsache, dass es scheinbar es so einfach und doch so ungeheuer komplex ist und daher ein Leben lang spannend bleibt.


Warum bist Du Dispokineter geworden?

Ich darf voller Dankbarkeit sagen, dass mich die Dispokinesis als Künstler, Pädagoge und Mensch ganz entscheidend geprägt und verändert hat. Es ist mir eine große Freude, dieses Wissen auch im Rahmen dieser Ausbildung weitergeben zu dürfen.


Was würdest Du anders machen, wenn Du mit Deinem heutigen Wissen noch einmal studieren würdest?

Sicher würde ich anders und wahrscheinlich auch viel weniger am Instrument üben.

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