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Detlef Neumann wurde in Essen geboren und studierte bei Prof. Werner Kämmerling an der Hochschule für Musik Westfalen-Lippe. Sein Examen zum Gitarrenlehrer legte er 1980 ab, seine Künstlerische Reifeprüfung im Fach Gitarre 1983.


Anschließend studierte er bei Prof. Olaf van Gonnissen an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und nahm zeitgleich Unterricht im Fach „Gitarrenduo“ bei Prof. Teuchert an der Hochschule für Musik Frankfurt. Seminare bei Prof. Heinz Teuchert, Karl Scheidt und Dieter Kreidler rundeten seine Studien ab. 1983 war Detlef Neumann Teilnehmer bei der „Bundesauswahl Konzerte junge Künstler“ und gewann 1986 den Bachwettbewerb der Stadt Duisburg.


1994 machte er das Examen zum Dispokineter bei G.O. van de Klashorst und war danach Gastdozent der Europäischen Gesellschaft für Dispokinesis (EGD). Seit 2002 ist er Fachleiter für Zupfinstrumente und Gitarrenlehrer an der Folkwang Musikschule der Stadt Essen.


Er war Initiator pädagogisch-künstlerischer Projekte mit den Komponisten Jaime M. Zenamon in der Essener Philharmonie 2010 und Andrew York 2012. Detlef Neumann konzertiert im Duo mit der Flötistin Caroline Voggenreiter und in anderen Besetzungen. 2013 erhielt er eine Einladung der Escola de Musica e Belas Artes do Paraná (EMBAP) Curitiba, Brasilien zur Leitung einer Gitarrenmeisterklasse und für Workshops zum Thema Dispokinesis.


Warum bist Du Musiker geworden?

Um mich auf diese besondere Art auszudrücken.


Wie bist Du zur Dispokinesis gekommen?

Schon als junger Student suchte ich nach Wegen, das eigene Spiel möglichst effektiv zu gestalten. Als G.O. van de Klashorst Mitte der 80er Jahre einen Vortrag zur Dispokinesis an der Duisburger Musikschule hielt, war es für mich so als passe der Schlüssel plötzlich zum Schloss.


Was fasziniert Dich an der Dispokinesis am meisten?

Ich finde es nach wie vor in der täglichen Arbeit spannend, Veränderungen von Bewegungsqualitäten und Klängen zu entlocken und zu erleben. Das ist für mich und andere ein höchst befriedigender und ausgesprochen kreativer Prozess.


Warum bist Du Dispokineter geworden?

Ich hatte immer schon das Gefühl, dass Veränderungen, so wie wir Musiker sie erstreben, aus unserem Inneren kommen sollten. Genau das ist der Kern der Dispokinesis, den ich gern weitergeben möchte.


Was würdest Du anders machen, wenn Du mit Deinem heutigen Wissen noch einmal studieren würdest?

Ich würde die Übezeit am Instrument halbieren!

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