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Regine Neubert studierte Violine an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main (Instrumentalpädagogik und Künstlerische Reifeprüfung). Kurse beim LaSalle-Quartet, Walter Levin, Saschko Gawriloff und Jenny Abel rundeten ihre Ausbildung ab.


Regine Neubert ist Gründungsmitglied des Ensemble Sciolto für entlegene und Neue Musik, des Südhessischen Kammerensembles und des MusikMalTheaters Teatro Triumfiasko.


Sie wirkte im Ensemble Modern und dem Ensemble Modern Orchestra mit und konzertierte in Deutschland, in vielen Ländern Europas, Ägypten, Israel, Südamerika sowie im Rahmen internationaler Festivals. Seit 1992 ist sie Lehrerin für Violine an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Zusätzlich absolvierte sie Ausbildungen in Gestalttherapie am Gestaltinstitut Frankfurt und in Dispokinesis bei G.O. van de Klashorst. Seit 2008 arbeitet sie zusätzlich zu ihren vielfältigen künstlerischen Aktivitäten als Dispokineterin mit Berufsmusikern, Musikstudenten und ambitionierten Laien.


Regine Neubert ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGFMM) und der Gesellschaft für Dispokinesis nach G.O. van de Klashorst (GDvdK).


Warum bist Du Musikerin geworden?

Meine Eltern waren beide Kirchenmusiker, ich stamme also aus einer Musikerfamilie und bin mit der Musik aufgewachsen. Im Alter von 15 Jahren hatte ich ein Schlüsselerlebnis bei einer Aufführung von Bachs „Kunst der Fuge“, das mich in meinem Entschluss, Musik zu studieren bestärkt hat. Ich konnte mir ein Leben ohne Musik nicht mehr vorstellen.


Wie bist Du zur Dispokinesis gekommen?

Ich hatte 2002 eine Entzündung in der linken Schulter und keine schulmedizinische Behandlung hat geholfen. Auf Empfehlung eines Musikerkollegen begann ich daraufhin eine Behandlung bei G.O. van de Klashorst, die schon vom ersten Moment an Wirkung zeigte. Nachdem die Symptome relativ schnell verschwanden änderte sich durch die Dispokinesis auch mein Geigenspiel sehr positiv.


Was fasziniert Dich am meisten an Dispokinesis?

Die Klarheit und Einfachheit! Nur wenige physiologische Grundprinzipien ermöglichen ein beschwerdefreies, leichtes und „natürliches“ Musizieren und auf dieser Basis eine große Freiheit im Ausdruck.


Warum bist Du Dispokineterin geworden?

Weil ich an mir selbst gespürt habe, was die Dispokinesis verändern kann. Das war nicht nur die Art und Weise mein Instrument zu spielen, sondern auch mein Körpergefühl und meine Emotionalität. Diese Erfahrungen wollte ich gerne an andere weitergeben können. Darüber hinaus macht mir die Arbeit mit Musikerkollegen viel Spaß.


Was würdest Du anders machen, wenn Du mit Deinem heutigen Wissen noch einmal studieren würdest?

Ich würde mein eigenes Gefühl ernster nehmen und nicht mehr den Anweisungen meiner Lehrer folgen, wenn sich diese nur mit unguten Spiel- und Körpergefühlen umsetzen lassen. Ich würde bewusster üben und mehr auf die Signale meines Körpers achten.

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