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Jürgen Löscher studierte an der Musikhochschule Westfalen-Lippe, Abteilung Dortmund (1980-84) und der Folkwang-Musikhochschule Essen (1984-87). Seine Ausbildung zum Dispokineter absolvierte er in Wageningen, Holland (1989-91) und war danach Assistent von G.O. van de Klashorst in dessen Praxis sowie Dozent bei Sommerkursen und in den Ausbildungslehrgängen.


Jürgen Löscher ist als Dozent für Klarinette und Saxophon an der Kreismusikschule in Viersen und als freischaffender Musiker tätig Er konzertiert in vielfältigen Besetzungen und solistisch als Multiinstrumentalist von Bass- bis Es-Klarinette und Tenor- bis Sopransaxophon. Schon während seines Studiums beschäftigte er sich intensiv mit zeitgenössischer Musik und wirkte in verschiedenen Avantgarde-Ensembles mit. Außerdem nahm er 1997 an einer Klezmer - Fortbildung mit Giora Feidmann teil. Einen der Schwerpunkte von Jürgen Löschers künstlerischer Tätigkeit bilden Auftritte als improvisierender Musiker.


Seit 2004 ist er Mitglied des Salon-Ensembles „Wiener Mélange“ aus Aachen und tritt als Konzertsolist mit Klarinette und Saxophon auf. Zusätzlich arbeitet er als Fotograf in verschiedenen Projekten.



Warum bist Du Musiker geworden?

Aus Freude an der Musik.


Wie bist Du zur Dispokinesis gekommen?

Aufgrund eigener Verspannungsprobleme, die schon während des Studiums auftraten und sich vor allem in Nacken- und Schulterschmerzen, aber auch mangelhafter und unsicherer Fingermotorik und daraus wiederum resultierendem vermehrten Stress bei Aufführungen äußerten, suchte ich nach einer gezielten Hilfe für Musiker. 1987 kam ich mit G.O. van de Klashorst in Kontakt, der seinerzeit an der Folkwang-Musikhochschule Vorträge über Dispokinesis hielt. Seine Vorgehensweise schien mir geeignet, konstruktiv und sinnvoll an meinen Problemen zu arbeiten und sie eventuell sogar dauerhaft in den Griff zu bekommen.


Was fasziniert Dich an der Dispokinesis am meisten?

Nicht nur wäre ich heute mit hoher Wahrscheinlichkeit ein "klassischer" Rückenpatient, sondern möglicherweise hätte ich meinen Beruf als Musiker und Musiklehrer aufgegeben aufgrund fortwährender frustrierender und schmerzlich-leidvoller persönlicher Erfahrungen mit dem eigenen Instrument und dem eigenen Musizieren.


So konnte ich nicht nur die eigene Freude am Musizieren zurück gewinnen, die für mich eine unbedingte Voraussetzung für das Unterrichten ist, sondern ich gewann zusätzlich wertvolle Informationen und "Know-how" über die disponierte Form des Musizierens, die ich nunmehr gezielt im Unterricht einsetze und an die Schüler weitergebe.


Warum bist Du Dispokineter geworden?

Da mir die Dispokinesis nicht nur spontan weiterhalf, sondern mich auch insgesamt sehr überzeugte, meldete ich mich 1989 zum ersten zweijährigen Fortbildungslehrgang, der von G.O. van de Klashorst in Wageningen angeboten wurde, an.


Was würdest Du anders machen, wenn Du mit Deinem heutigen Wissen noch einmal studieren würdest?

Generell würde ich alle Ratschläge von Lehrern, Professoren und Kollegen mehr hinterfragen.

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