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Ulrike Eisel studierte an der Folkwang Hochschule für Musik Duisburg mit dem Hauptfach Gitarre und Nebenfach Querflöte (Diplom-Musikpädagogik). Anschließend studierte sie Gitarre bei Prof. Hans Gräf an der Folkwang Hochschule Essen (Künstlerische Reifeprüfung).


Seit 1988 ist sie Dozentin für das Fach Gitarre an der Moerser Musikschule.


Ulrike Eisel konzertierte als Solistin und als Mitglied verschiedenster Kammermusik- und Weltmusikensembles in Deutschland, Italien und Asien. Sie wirkte mehrfach bei Rundfunk-, Platten- und CD-Produktionen mit. Während ihrer langjährigen musikalischen Arbeit im Folk- und Weltmusikbereich beschäftigte sie sich auch mit den verschiedensten Saiten-, Blas- und Perkussionsinstrumenten.


Seit 2002 ist sie Mitglied des „Campanella Gitarrenquartett“. Sie konzertiert im Duo mit der Sängerin Helga Wachter (Aalto Theater Essen) und mit dem Gitarristen Norbert van Os („Eios Gitarrenduo“).


2002 begann Ulrike Eisel eine Ausbildung zur Dispokineterin bei G.O. van de Klashorst, am „International Center for Dispokinesis“ (ICfD) in Mühlheim/Ruhr. Ihr Abschlussexamen als Dispokineterin und als Dozentin für Dispokinesis-Lehrgänge legte sie 2004 ab. Seitdem arbeitet Ulrike Eisel als Dispokineterin in Einzelsitzungen mit Musikern und gibt Dispokinesis-Workshops an Musikhochschulen und Musikschulen. Sie ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM) und der Gesellschaft für Dispokinesis nach G.O. van de Klashorst (GDvdK).


Warum bist Du Musikerin geworden?

Spätestens seit ich in der Grundschule das Blockflötenspiel erlernte, brannte in mir die Leidenschaft für die Musik. Ich wünschte mir daraufhin zu Weihnachten ein Saxophon oder eine Gitarre. Die Gitarre ist es dann geworden… Später kamen noch einige andere Instrumente hinzu. Über die Musik kann ich mich ausdrücken, kommunizieren, gemeinsam mit anderen Musikern Musik erleben, musikalisch kreativ sein. Musik ist für mich eine universelle Sprache, die jeder verstehen kann und ein unverzichtbarer Bestandteil meines Lebens.


Wie bist Du zur Dispokinesis gekommen?

1998 war ich aufgrund massiver Spielprobleme und Schmerzen gezwungen, meine musikalische Tätigkeit als Gitarristin zunächst komplett einzustellen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits eine lange Odyssee bei verschiedenen Ärzten und Krankenhäusern hinter mir, ohne Besserung. Schließlich wurde ich für einen längeren Zeitraum Schülerin von G.O. van de Klashorst am „International Center for Dispokinesis“ (ICfD) in Mühlheim/Ruhr. Hier begann ich, unter anderem, Haltung und spieltechnische Bewegungsabläufe ganz neu zu erlernen und konnte schließlich meine berufliche Laufbahn mit der Gitarre wieder aufnehmen.


Was fasziniert Dich am meisten an der Dispokinesis?

Durch die Dispokinesis wurde mir die Bedeutung des feinmotorischen Spielens und die damit verbundene Leichtigkeit bewusst. All die Kraft, die ich vorher in mein Spiel gelegt hatte, war mir zum Verhängnis geworden. Dieses Gefühl der Leichtigkeit wurde zum Basisgefühl meines „neuen“ Spiels.


Warum bist Du Dispokineterin geworden?

Es ist mir ein Bedürfnis, meine positiven Erfahrungen an andere Musiker weiter zu geben und ihnen zu vermitteln, wie sie frei und beschwerdefrei musizieren können. Besonders wichtig ist mir die präventive Wirkung der Dispokinesis.


Was würdest Du anders machen, wenn Du mit Deinem heutigen Wissen noch einmal studieren würdest?

Ich würde auf jeden Fall auf die Signale meines Körpers hören, denn der Körper ist doch das eigentliche Instrument des Musikers!

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